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  • Kallfelz: 2019 Riesling Hochgewächs feinherb

    Ein kräftiger Riesling, fruchtig und saftig im Geschmack. Feine Citrusaromen gepaart mit mineralischen Komponenten.

    11,00 EUR

  • Kallfelz: 2019 Riesling Merler Stephansberg

    Der Riesling -Goldkapsel- stammt aus Grauschiefer Steillagen und zeichnet sich durch seine besondere Mineralität und sein fruchtiges Bukett aus. Spitzenriesling zum charmanten Preis!

    13,90 EUR

  • Kallfelz: 2019 Riesling Merler Fettgarten feinherb

    Der Riesling -Evolution- vom Weingut Kallfelz stammt aus Grauschiefer Steillagen und zeichnet sich durch sein höheres Alterungspotential aus. Wunderschöner, saftiger Riesling mit perfekter Balance zwischen Süße und Säure. (Weingut Albert Kallfelz

    13,50 EUR

Die Weine der Moselregion haben, verglichen mit ihren deutschen Konkurrenten, den vielleicht unverwechselbarsten Charakter. Ihre fruchtigen, mineralischen Aromen kommen nicht von ungefähr. Etwa die Hälfte des Bestandes stellt die Riesling-Traube, für die die Mosellagen ideale Voraussetzungen bieten. Viele setzen deshalb auch heute noch Riesling und Mosel gleich. In der Tat ist es schon ein besonderer, unverwechselbarer Riesling, der hier wächst.

Mosel - Die Riesling-Spezialisten

Das Anbaugebiet an Mosel, Saar und Ruwer gilt als älteste Weinregion Deutschlands. Die Römer brachten den Weinbau in großem Stil an die Mosel.


Unzählige Funde, darunter mehrere Kelteranlagen aus römischer Zeit, zeugen von der großen Weinbautradition. Heute befindet sich die Hälfte der Rebfläche in Steil- und Terrassenlagen mit über 30 Grad Hangneigung. Entlang der Mosel zwischen Perl und Koblenz, an der Saar zwischen Serrig und Konz sowie an der Ruwer zwischen Riveris und dem Trierer Stadtteil Ruwer bewirtschaften rund 5.000 Winzer in 125 Weinorten mehr als 9.000 Hektar Weinbergsfläche. Unter oftmals schwierigen Bedingungen. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Steillagenweinberge als in dem fünftgrößten Weinbaugebiet Deutschlands.
Das Anbaugebiet ist in sechs Bereiche unterteilt. Der Bereich Burg Cochem an der unteren Mosel wird heute oft als Terrassenmosel bezeichnet, da dort Weinbau meist nur auf Weinbergs-Terrassen möglich ist. Hier befindet sich der steilste Weinberg Europas, der Bremmer Calmont. Der Bereich Bernkastel wird als Mittelmosel bezeichnet. Er ist das Herzstück des Anbaugebietes, mit bekannten Weinbaugemeinden und berühmten Weinbergslagen. Südlich von Trier beginnt die Obermosel. Der Bereich Moseltor, ein Teil der Obermosel, gehört zum Saarland. Auch im Bereich Saar wird Weinbau betrieben. Und das Ruwertal ist die kleinste Teilregion des Anbaugebiets.
Zu Recht verstehen sich die Moselwinzer als Riesling-Spezialisten, wächst die Rebsorte doch auf 5.000 Hektar Rebfläche. Die spät reifende, edle Weißweinsorte findet hier ideale Anbaubedingungen. Die geschützte Tallage macht die Region zu einer der wärmsten Klimazonen Deutschlands. Die steilen Schieferhänge über den Flüssen speichern am Tag die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab. Die Wurzeln der Reben dringen metertief in den Boden ein, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. So können die Winzer aus den von Hand geernteten Trauben einzigartig feine, fruchtige Weine erzeugen. Weine mit enormer geschmacklicher Tiefe bei relativ niedrigem Alkoholgehalt - ideal für den unbeschwerten Genuss. Weltberühmt sind auch die edelsüßen Weine, die jedes Jahr bei Auktionen Rekordpreise erzielen. Aber auch die Freunde trockener Weine werden an der Mosel fündig: Die Weinbaubetriebe erzeugen hervorragende feinherbe und harmonisch-trockene Weine. Das wird auch bei nationalen und internationalen Prämierungen und Wettbewerben deutlich.
Schiefer und Riesling dominieren die Weinbergslagen an Mosel, Saar und Ruwer. Weitere Rebsortenweine komplettieren das Angebot. Der Rivaner bleibt die zweitwichtigste Rebsorte. An der Obermosel ist mit dem Elbling eine alte Rebsorte heimisch, die möglicherweise schon vor 2.000 Jahren hier angebaut wurde. Daraus werden frische, fruchtige und unkomplizierte trockene Weine gekeltert und ebensolche Winzersekte. Zunehmend werden auch Weißer und Grauer Burgunder sowie Auxerrois und Chardonnay gepflanzt, die auf den Kalbböden hervorragende Weine erbringen. Auch Rotweine – allen voran Spätburgunder und Dornfelder – gibt es seit Ende der 80er Jahre wieder an Mosel, Saar und Ruwer.
Das Anbaugebiet ist eine höchst attraktive Reiseregion. Genauer kennen lernen kann man diese mit einem qualifizierten „WeinErlebnisBegleiter“. Diese nehmen die Gäste mit auf besondere Touren, zeigen die schönsten Plätze an den drei Flüssen und gestalten besondere Weinerlebnisse.

Weingut St. Urbans-Hof, Leiwen an der Mosel

Weingut St. Urbans-Hof, Leiwen an der Mosel

Geschichte:

MIT LEIB UND SEELE WINZER

Nicolaus Weis (Jahrgang 1905) gründet das Weingut 1947 und errichtet in den Folgejahren die ersten Keller und Gutsgebäude auf einer Anhöhe bei Leiwen. Er gibt ihm den Namen St. Urbans-Hof — nach dem christlichen Weinheiligen und Papst Urban I. Die ersten Weinberge des St. Urbans-Hofs gehören seit Jahrhunderten zum Familienbesitz.

Nicolaus Weis ist mit Leib und Seele Landwirt, Winzer und Rebzüchter mit großem Verständnis für die Dinge der Natur. Und er ist ein großer Menschenfreund, der sich für seine Mitmenschen und seine Heimat verantwortlich fühlt. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich intensiv für den Weinbau der Region ein. Nach dem Krieg liegt der Weinbau am Boden, Nicolaus Weis will ihm wieder aufhelfen — auch durch eigene Weine und die Produktion von gutem Rebmaterial. 1969 wird ihm für sein Engagement der seltene Titel „Ökonomierat“ verliehen, der bis heute Bestandteil des Weingutsnamens ist.

In den 60er Jahren übernimmt Sohn Hermann das Gut. Unter seiner Hand wird die Rebschule zu einer der größten in Deutschland. Er etabliert sich als ein weltweit anerkannter Rebenzüchter, besonders für die Rebsorte Riesling. Anfang der 70er Jahre geht Hermann Weis als Pionier für diese Rebsorte nach Kanada. Dort trägt er maßgeblich zur Einführung der Vinifera-Rebe bei. Er bepflanzt die erste große Fläche auf der Niagara-Halbinsel mit Rieslingreben und gibt ihr den Namen St. Urban Vineyard; später geht daraus das Weingut Vineland Estates hervor.

Zuhause beweist Hermann Weis sein Gespür für besonders gute Lagen durch den Kauf von weiteren Weinbergen an der Saar und an der Mosel. Zusammen mit seiner Frau Ida, Winzertochter von der Saar, erweitert er Weingut und Anbaufläche auf eine für das Weinbaugebiet beträchtliche Größe von 33 Hektar.

1997 kommt Sohn Nik(olaus) Weis dazu. Gemeinsam verbessern Vater und Sohn das Weinbergspotenzial durch Umstrukturierungen: Sie erwerben weitere Spitzenlagen und stoßen schwächere Parzellen ab. Mit Daniela Weis, Niks Frau, wächst im Jahre 2004 nicht nur die Familie, sondern auch der Weinbergsbesitz. Nik und Daniela Weis leben mit ihren Kindern Nic(olaus) und Clara auf dem St. Urbans-Hof.

Gegenwart:

DIE WEIN-FAMILIE

Nik Weis tritt 1997 in das elterliche Weingut ein. Seit 2002 ist er mit Daniela Weis verheiratet, die selbst Winzertochter und diplomierte Kauffrau ist. Die beiden haben zwei Kinder, Nic und Clara. Seit dem Jahr 2000 ist das Weingut Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter, Deutschlands prestigeträchtigster Weingütervereinigung.

Heute bewirtschaftet Nik Weis mit seiner Familie und seinen Mitarbeitern in den Flusstälern von Mosel und Saar 33 Hektar Rebfläche in einigen der besten Weinbergslagen der Region, ausschließlich mit Rieslingreben bestockt. Viele sind Steillagen — sie machen die Faszination und das besondere Terroir der Moselregion aus.

Die Rebfläche des St. Urbans-Hofs erstreckt sich über drei Mosel- und drei Saarlagen.

Diese sechs Lagen sind die Grundlage zur Erzeugung eines breit gefächerten Spektrums eigenständiger und charaktervoller Einzellagenweine. In drei Grand-Cru-Lagen (Leiwener Laurentiuslay, Ockfener Bockstein, Piesporter Goldtröpfchen) und drei Ortslagen (Wiltinger, Saarfeilser, Mehringer) arbeiten Nik Weis und sein Team Jahr für Jahr auf ausdrucksstarke Weine hin.

Das Weingut exportiert in internationale Märkte und genießt weltweit große Anerkennung für Spitzen-Rieslinge.

Die Weinlagen:
Die Mosellagen

*
Leiwener Laurentiuslay
Nicht weit vom St. Urbans-Hof, auf der gegenüberliegenden Flussseite, ragt sie steil aus der Mosel, die Spitzenlage Leiwener Laurentiuslay. Sie zeigt nach Südwesten, ihre — teils sehr alten, wurzelechten — Reben bekommen abends lange Sonne.

Schon mehr als 100 Jahre gehört ein Teil der Parzellen zum Besitz der Familie Weis. Ihren Namen verdankt die Lage der St.-Laurentius-Kapelle auf dem Scheitel des Weinbergs. Und dem hier gebräuchlichen Wort „Lay“ für „Schiefer“.

Denn der Boden hier ist dunkler, stark verwitterter, toniger Schiefer, der eine regelrecht fette, ölige Konsistenz hat. Er speichert die Hitze der heißen Sonnentage und gibt den Reben auch in kühleren Nächten die nötige Wärme für ihr Wachstum.

Den Trauben verleiht er die typische mineralische Note. Im Juli ist es so heiß, dass die Arbeit in der Lage nur am frühen Morgen erträglich ist. In diesem Klima reifen die Trauben sehr früh und stark, mit hohen Mostgewichten. Es sind oft sehr kräftige, geschmacksintensive Weine höheren Prädikates, die zu barocken Speisen hervorragend munden.

Auch wenn der kräftigere Alkoholgehalt und die feinere Säure der Weine an südlichere Weinbaugebiete wie das Elsass oder die Wachau denken lassen, verraten die elegante Art und die doch feinere Säure deutlich ihre Moselherkunft. Die Restsüße der Weine aus der Laurentiuslay ist dem Lagencharakter entsprechend niedrig gehalten — auch das gehört auf dem St. Urbans-Hof zur herkunftsorientierten Weinbereitung.

Die Weine sind vollmundig, gehaltvoll und würzig. Ihre Aromatik erinnert an braune Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskat, an Orangenschale, Grapefruit und Quitte.

* Piesporter Goldtröpfchen
Das Piesporter Goldtröpfchen, in direkter Nachbarschaft der steilen Schieferfelsen der „Mosel-Loreley“, hat den weltweit größten Ruf unter den Lagen des St. Urbans-Hofs — und ist ein Kleinod des Weingutes. Schon die Römer haben in Piesport Wein angebaut. Piesport war für sie auch ein wichtiger Hafen, den sie dem lokalen Gott Bigontius geweiht hatten: Aus „porto pigontio“ wurde im Laufe der Zeit „Piesport“. Der Name „Goldtröpfchen“ bezeichnet die Kostbarkeit der Weine dieser Lage.

Die Parzellen des St. Urbans-Hofs liegen im felsigsten und zerklüftetsten Teil des Piesporter Goldtröpfchens, sie sind nicht leicht zugänglich — das hat sie vor der Flurbereinigung bewahrt. Noch heute findet man sie so wie vor Hunderten von Jahren, bestockt mit vielen wurzelechten Reben. Nur ein Feldweg führt zu den Parzellen.

Hier herrscht eine besondere Atmosphäre: Die Sonnenstrahlen werden von der Mosel reflektiert und tauchen die ganze Lage in ein gleißendes, warmes Licht. Der schwere, lehmige Schieferboden versorgt die Reben mit genügend Wasser — und mit Wärme, denn die dunklen Schieferfelsen speichern die Energie des Sonnenlichts wie Batterien.

Allen Weinen, die im Piesporter Goldtröpfchen wachsen, lassen Nik Weis und sein Kellermeister Rudi Hoffmann eine natürliche Restsüße. Das hat Tradition im Weingut, denn es passt zum Charakter der Lage. Die Restsüße verleiht den Weinen die fruchtige Note von schwarzer Johannisbeere (Cassis), von Passionsfrucht und Grapefruit. Bis zu 30 Jahre und älter können die Weine werden und immer noch vollkommen frisch schmecken.

* Mehringer Blattenberg
Der Name „Blattenberg“ geht auf die Zeit zurück, da die berühmte Abtei Prüm noch Weinberge in Mehring besaß. Die „abbate plantare“, die Abtpflanzung, brachte die beste Qualität, ihre Weine wurden für den Abt reserviert.

Durch erzbischöfliche Schenkung war die Parzelle dann lange im Stiftungsbesitz des Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums gewesen, bevor sie 2004 von Daniela Weis, Mehringer Winzertochter und Frau von Nik Weis, in den Familienbesitz eingebracht wurde.

Der Blattenberg ist die beste Lage in Mehring. Der Volksmund nennt die Parzelle des St. Urbans-Hofs in dieser Lage „Layet“ — das altdeutsche Wort für Schiefer. Verwöhnt von Sonne und Wind, wachsen die Reben auf leuchtend blauem Schiefer mit Quarziteinlagerungen. Die Mosel, die in Mehring in die Breite geht, speichert und spendet die für das Wachstum wichtige Wärme.

Kräftig, würzig und finessenreich sind die feinherben Weine des Blattenbergs; derzeit tragen sie kurz den Ortsnamen „Mehringer“.

Die Saarlagen:

*Ockfener Bockstein

„In großen Wein-Jahrgängen wächst der beste Mosel-Wein an der Saar“, lautet ein Winzer-Wort.

Der Ockfener Bockstein liegt in einem Seitental der Saar. Er ist ein steiler Südwesthang. Kein anderer Berg stört den Einfall des Sonnenlichts, es scheint frei in den Hang hinein.

Der Boden besteht zum größten Teil aus harter, verwitterter, geröllartiger Grauwacke: Sie gibt den Weinen, die hier wachsen, Mineralität. Ein ausgedehnter Wald auf dem Bergrücken versorgt den Berg mit Wasser. Zwischen den Bäumen sieht man schon einmal einen Rehbock springen, darauf weist die erste Silbe („Bock“) im zweiten Teil des Lagennamens; die zweite deutet auf die Beschaffenheit des Bodens („Stein“).

Eine klimatische Eigenheit der Lage wirkt besonders günstig auf die Traubenaromatik: die kühlende Luft des Hunsrückmittelgebirges, die beständig in das Tal einfließt.



Weine, die im Ockfener Bockstein wachsen, zeigen einen floralen Duft von Holunder, Flieder und Veilchen und eine fast schon salzig wirkende Mineralität, gepaart mit der Rauchigkeit des Schiefers.

Sie sind die wohl markantesten und geschliffensten Weine des Weinguts St. Urbans-Hof. Besonders die klassischen Rieslinge mit etwas belassener, eigener Restsüße sind regelrechte Fruchtfeuerwerke und bestechen durch ihren animierenden Charakter.

*Schodener Saarfeilser Marienberg
Die „Saarfeils“ ist eine Hangstufe, die direkt an die Saar grenzt. Ein Marienbild war hier einst zu finden — so kommt diese Steillage zu ihrem Namen. Völlig nach Süden ausgerichtet, ist sie eine der wärmsten Lagen am rechten Nebenfluss der Mosel.

Die Saar speichert die Wärme und reflektiert die gleißend hellen Sonnenstrahlen, Reben und Trauben werden umflossen von Wärme und Licht. Hier, an einer 90°-Biegung, wo die Saar einmal immens ihren Lauf gewechselt hat, vereinigen sich unterschiedliche Böden. Die Mischung aus jungen Flusssedimenten und altem Schiefergestein gibt den Weinen ihre besondere Leichtigkeit.

Sie sind fruchtbetont und feinherb. Alle Weine dieser Lage tragen den kurzen, aber prägnanten Namen „Saarfeilser“.

*Wiltinger Schlangengraben
Auf einer Anhöhe gleich hinter der Saarfeils liegt der Wiltinger Schlangengraben. Es gibt zwar keine Schlangen in dieser Lage, und sie befindet sich auch nicht in einem Graben.

Wahr aber ist, dass eine Schlucht direkt an den Hang des Schlangengrabens angrenzt und dass man hier und da eine kleine Eidechse über die Weinbergsmauern huschen sieht.

Denn Reptilien und Reben haben eines gemeinsam: Sie lieben eine feuchte und warme Umgebung.

Die gibt es in der Tat im 9 Hektar großen, arrondierten Weinberg im Wiltinger Schlangengraben. Angelegt wurde der Weinberg Anfang der 1920er Jahre, ein Teil der Reben stammt noch aus dieser Zeit. Unzählige Wasseradern durchziehen den Berg, sie treten sogar am Fuß als kleine Quellen hervor. Die Reben leiden selbst in trockensten Jahren nie unter Wassermangel.

Der Berg ist gänzlich nach Süden ausgerichtet. Wenn die Sonne im Zenit steht, fluchten die Schatten der Rebpfähle in einer Linie. Im Sommer herrschen tagsüber optimale Temperaturen. Dann tanken die Reben die Sonne, die sie brauchen, um aromatische, reife Trauben hervorzubringen. Der Boden besteht, wie fast überall an der Saar, aus Devonschiefer.

Der Schiefer im Wiltinger Schlangengraben leuchtet allerdings etwas rostig-rötlich; das liegt an dem reichen Eisenanteil.

Auf solch nährstoffreichem Boden gedeihen Weine mit der charakteristischen würzig-kräuterischen Aromatik von Waldmeister, Minze, Stachelbeere, Grapefruit und Zitronengras. An der Saar wachsen typischerweise säurebetonte, elegante, spritzige, leichte Weine. So ist die Lage prädestiniert für den Ausbau eines erfrischend leichten, feinherben Kabinetts — er wird schlicht als „Wiltinger Kabinett“ deklariert.

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